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Twitter-Praktiken, die man vermeiden sollte

8.März 2009 von Matt

Praktiken, die immer wieder auf Twitter vorkommen, aber nicht unbedingt förderlich für die Zuneigung der eigenen Follower sind.

Original gefunden auf “marketing communications (marcom) professional” Jaculynn Petersons blog und hier (frei) übersetzt und angepasst. Nicht mit allen Punkten würde ich so ganz übereinstimmen, aber die meisten sind doch recht sinnvoll:

1. Man sollte Twitter nicht aus Faulheit als Google-Ersatz verwenden und Tweets dafür verwenden, Fragen zu stellen wie: “Um welche Zeit läuft nochmal der Tatort?”

2. Nicht ständig die Leute auffordern, doch bitte diesen Artikel auf digg, stumbleupon oder sonstwo zu verlinken. “Ich frag sonst ja nie, aber könntet Ihr diesen Artikel bitte diggen?”

3. Auch muss man sich nicht verpflichtet fühlen, die Anzahl der eigenen Follower öfter zu erwähnen. Besonders, wenn es erst 50 sind. Wer’s wissen will, weiß auch wo er die Information findet, nämlich auf der Profilseite. Oft liest man Dinge wie “Wow, heute habe ich die 50 voll gemacht, kommt Leute, kräftig followen!” Findet das irgendjemand sympathisch? Also ich würde da schon eher gleich unfollowen.

4. Die Aufforderung für einen ReTweet sollte nicht missbraucht werden. Es gibt sicher Fälle (wie etwa den Amber Alert, den Peterson nennt), aber meist ist es doch eher aufdringlich, nicht? “Please retweet: Meine ganz tolle neue Unterhose hier: www.twitpic… etc”

5. Ein Unfollow muss man doch nicht persönlich nehmen. Also nicht gleich weinen. Und erst recht nicht per tweet bekannt geben, wer genau da gerade ausgestiegen ist. “der @blödmann hat wohl keine Lust mehr auf meine wertvollen tweets, selber schuld”.

6.  Jemandem (zum Beispiel mit einem Unfollow) drohen, weil er nicht auf die ständigen @-replys oder direct messages antwortet, die an ihn geschickt werden ist ziemlich gemein.

7.  Folgt man nur Leuten, die exakt die eigenen Interessen und Meinungen vertreten, erweitert das den eigenen Horizont um ein zehnfaches. Nur bitte nichts neues Lernen und bitteschön: Wer eine andere Meinung hat als man selbst, der hat einfach unrecht!

8. Muss man wirklich seine Twitter Rankings tweeten? Es gibt zwar genug Tools, seinen Status in Top-Lists zu analysieren, welches Ranking hat man unter den aktivsten Twitterern, wer schreibt am öftesten, wer hat die meisten Follower, wer die effektivste Wirkung auf das Twitterversum, aber: WEN INTERESSIERTS?

9. Twitter als primäres Organ zur Ankündigung der eigenen Events und Produkte zu nutzen nennt Frau Peterson “faules Marketing” für die Leute mit Followern und “Dummes Marketing” für jene ohne Follower.
Ups, ich nutze Twitter als eingebundenen News-Feed auf villamusica.info - habe ich genug Follower, um schon faul zu sein, oder bin ich noch dumm?

10. Psst!!! Man muss nicht ankündigen, wem man selbst jetzt aufhört zu folgen, weil er nur noch Müll tweetet. Das mag ja tatsächlich der Fall sein, aber da dürfen die anderen doch selbst entscheiden, oder?

11. Nicht die Regeln tweeten, nach denen man andern folgt oder nicht, damit die auch gleich wissen, ob sie ein back-follow von einem erwarten dürfen oder ob es für sie überflüssig ist, Euch zu folgen.

12. Den 12. Punkt erlaube ich mir von Petersons 12. abzuwandeln und einen eigenen hinzufügen, der mir immer wieder am Herzen liegt:

Man tut sich selbst keinen Gefallen, wenn man 150 Twitterern folgt, die bei einer Suche bei search.twitter.com zufällig einmal das passende Keyword getweetet haben, in der Hoffnung, die würden einem dann alle ebenfalls folgen. Das tun sie vielleicht - aber will man wirklich das Gewzitscher von 100 Vögeln hören, die fragen wann jetzt der Tatort nochmal läuft oder Geschichten von ihren neuen Unterhosen erzählen?

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Referenz-Bücher für Coda One-Window Web Development

10.Februar 2009 von Matt

Wer einen Mac besitzt und etwas mit Webdesign oder Webdevelopment zu tun hat, der kennt Coda (ich hatte bereits hier über Coda berichtet). Die mitgelieferten HTML- und CSS-Referenzen lassen allerdings etwas zu wünschen übrig. Deshalb hier eine Liste mit Nachschlagewerken für verschiedene Anwendungen.

Die Bücher in Coda hinzuzufügen ist ganz einfach: Den Tab “Books” öffnen (”cmd”+”6″), auf das “+” klicken und folgende Daten eintragen. Eine ausführlichere Anleitung gibt es bei SitePoint, wo man auch gleich noch die ausgezeichneten SitePoint-HTML/CSS-Referenzen bekommt.

Weitere Referenzen und Nachschlagewerke für Coda hinzufügen

SitePoint CSS Referenz
Book Title: SitePoint CSS
Book URL: http://reference.sitepoint.com/css/
Cover
Use For Mode: CSS
Search URL: http://reference.sitepoint.com/css/*

SitePoint HTML Referenz
Book Title: SitePoint HTML
Book URL: http://reference.sitepoint.com/HTML/
Cover
Use For Mode: HTML
Search URL: http://reference.sitepoint.com/html/*

MySQL
Book Title: MySQL
Book URL: http://dev.mysql.com/doc/
Cover
Use For Mode: SQL
Search URL: http://search.mysql.com/search?q=*&ie=&lr=lang_en

PHP
Book Title: PHP Online
Book URL: http://php.net
Cover
Use For Mode: PHP-HTML
Search URL: http://us2.php.net/manual-lookup.php?pattern=*〈=en

jQuery
Book Title: jQuery
Book URL: http://docs.jquery.com/
Cover
Use For Mode: Javascript
Search URL: http://docs.jquery.com/Special:Search?ns0=1&search=*&go=Go

Wordpress
Book Title: Wordpress
Book URL: http://codex.wordpress.org/Main_Page
Cover
Use For Mode: PHP
Search URL: http://wordpress.org/search/*

Noch mehr Referenzen für Coda gibt’s im Originalartikel im blog von Dra Studio.

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Userfly: Free Usability Testing für Deine Website

21.Januar 2009 von Matt

Usability Studien (Tests auf Benutzerfreundlichkeit) für die Website sind zeitaufwändig und teuer, man muss Personen aus dem Zielpublikum der Seite zu Sitzungen einladen, sie durch die betreffende Website surfen lassen, ihnen Fragebögen vorlegen, Interviews führen und benötigt kostenpflichtige Software… - nicht mehr!

Online Usability Studien kostenlos - UserFly

UserFly

Mit UserFly reicht eine kleine Zeile Javascript im Header der Website, und schon wird die komplette Session des Besuchers aufgezeichnet. Wie lange bleibt er auf den einzelnen Seiten? Wohin bewegt er die Maus (und damit die Augen)? Wo klickt er? Welchen Text gibt er in evtl. vorhandene Formulare ein?

Userfly zeichnet alle Events, die ein Besucher auf einer Seite erzeugt, auf und spielt mir als Usability-Tester die komplette Session des Besuchers wieder ab, als würde ich ihm bei seinem Besuch meiner Seite über die Schulter schauen. So lässt sich das Verhalten der realen Website-Besucher analysieren und aufgrund der gesammelten Daten die Nutzbarkeit der Seite verbessern.

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